Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung




Tja irgendwann werden News hat zu Olds, dann aber fix hier rein damit.

Moderator: Soundchiller

Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Beitragvon Akvavit » 29.09.2009, 17:39

Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Porlamar (Reuters) - Venezuelas Präsident Hugo Chavez und sein libyscher Kollege Muammar Gaddafi haben Südamerikas und Afrikas Staats- und Regierungschefs aufgefordert, nach einer neuen Weltordnung zu streben.

Diese solle die wirtschaftliche Dominanz des Westen brechen. Das 21. Jahrhundert werde "eine multipolare Welt" hervorbringen, sagte Chavez am Samstag zum Auftakt eines Gipfeltreffens auf der venezolanischen Karibikinsel Margarita. "Afrika wird ein wichtiger geografischer, wirtschaftlicher und sozialer Pol. Und Südamerika wird das auch sein." Zuvor hatte er seine Gäste aus 28 Nationen mit den Worten begrüßt: "Dies ist der Anfang der Rettung unseres Volks."

weiterlesen



Gestern Verschwörungstheorie, heute offizielle Agenda.
Benutzeravatar
Akvavit
 
Beiträge: 222
Registriert: 09.01.2009, 17:19

von Anzeige » 29.09.2009, 17:39

Anzeige
 

Re: Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Beitragvon Strec » 30.09.2009, 05:18

Finde ich garnet mal so Schlecht die eine Weltordnung gegen die andere ...
also ich glaube da echt nicht das die zusammen arbeiten würden ;)
Strec
 
Beiträge: 38
Registriert: 25.08.2009, 13:56
Wohnort: Berlin

Re: Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Beitragvon Akvavit » 30.09.2009, 16:38

Lasst euch nicht von Marionetten wie Chavez reinlegen. Auch wenn er von einer "multipolaren Welt" quatscht, nach wie vor gilt: Sozialismus = NWO.

"The ultimate aim of the Council on Foreign Relations is to create a ONE—WORLD SOCIALIST system and make the United States an official part of it."
- Senator Dan Smoot - Unseen Hand pg. 197

Deswegen ist da nichts mit "eine Weltordnng gegen die andere", das wusste damals schon Gary Allen (durch welchen Leute wie Jones erstmal "wachgerüttelt" wurden):

"Der Sozialismus ist kein Programm zur Verteilung von Reichtum sondern in Wirklichkeit ein Weg zur Konsolidierung der Kontrolle über den Reichtum, keine Bewegung der niedergetrampelten Massen, sondern der wirtschaftlichen Elite."
Benutzeravatar
Akvavit
 
Beiträge: 222
Registriert: 09.01.2009, 17:19

Re: Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Beitragvon Soundchiller » 30.09.2009, 18:06

Hey Akvavit, wie ist das mit Russland, hab heute in Matzes Buch, Jahresrückblick von Wisnewski, gelesen das Zero schon letztes Jahr in Russland mit vielfältiger TV Diskussion lief. Die russischen Beziehungen zu den USA haben sich ja wenige Jahre nach 9/11 massiv verschlechtert! Gibt es hier wenigstens sowas wie einen Gegenpol oder wird Asien auch ein großes Bündnis und eingegliedert?
"Wir sehen und erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie Wir sind."
Benutzeravatar
Soundchiller
Administrator
 
Beiträge: 574
Registriert: 15.01.2009, 11:07
Wohnort: Berlin

Re: Chavez und Gaddafi dringen auf neue Weltordnung

Beitragvon Akvavit » 01.10.2009, 15:41

Gute Frage... ich glaube so genau weiß das wohl keiner. Hab nochmal ein bisschen nachgelesen und kann nur was zur Geschichte sagen, muss aber feststellen, dass dabei noch mehr Fragen aufkommen - mit dem Land müsste man sich mal wesentlich intensiver auseinandersetzen.

Früher war Russland auf jeden Fall eine Art Gegenpol. Das erste wichtige Ereignis ist wohl der Russich-Japanische Krieg (1904-05). Bei diesem wurde Japan von Jacob Schiff und dadurch Kuhn-Loeb & Co sowie den Warburgs finanziert, während ihre "Freunde", die Rothschilds Russland Kredite versprachen, diese aber nicht bereitstellten. So ging der Krieg dann auch aus: Russland verlor gegen das kleine Japan, mit entsprechenden Verlusten. Wichtig zu erwähnen ist hier noch, das Jacob Schiff bereits zuvor revolutionäre Terroristen finanzierte, die Anfang 1900 zahlreiche russische Politiker ermordeten. 1905 kam es dann auch zum erstenmal zu einer Revolution in Russland, nachdem viele Arbeiter Lenins revolutionärer Partei beitraten, ausschlaggebend war hier der Blutsonntag in Petersburg. Wichtig zu wissen ist dabei, das Lenin in Kontakt mit internationaler Hochfinanz stand und vermutlich ebenso wie Marx ein Freimaurer war. Als Folge dessen war die Zar-Regierung nun insofern geschwächt, als Zar Nicholas II Reformen einleitete, welche die absolute Monarchie zu einer Beschränkten wandelten.
Als dann im Juni 1914 das Attentat auf Franz Ferdinand (welches bereits ein Jahr zuvor in gewissen Freimaurerkreisen beschlossen wurde) den ersten Weltkrieg auslöste, war es nach dem verlorenen Krieg gegen Japan Lenins revolutionären Kräften (Bolshewiki und Mensheviki) ein leichtes unter Arbeitern und Soldaten Zweifel und Zwitracht zu säen, bereits 3 Millionen tote und verwundete Soldaten im Januar 1917, sowie Nahrungsmittelknappheit taten ihr übriges dazu; und so begann die Bevölkerung nach Revolution zu schreien, und so ging alles seinen Gang (Januar-Rev.). 1917 erhielten Lenin und Trotsky von Kuhn-Loeb & Co einen Kredit in Höhe von $50 Mill. Nachdem die provisorische Regirung unter Kerensky den Bolsheviki im Weg stand, wurde im Oktober selben Jahres eine weitere Revolution eingeführt (Oktober-Rev.) - mit Erfolg: Lenin war nun Regierungschef von Russland und somit hatte die internationale Hochfinanz den Kommunismus in Russland implementiert. Poltische Gegner wurden aus dem Weg geräumt (Arbeitslager), die Rote Armee unter Führung von Trotsky wurde im Feb. 1918 gegründet und der Krieg mit Deutschland beendet.
Und dann wirds kompliziert: 1918-22 Bürgerkrieg in Russland. Dazu fehlen mir Informationen, angeblich wurden (zumindest laut wikiblödia) die Weißen Truppen von GB und den USA unterstützt, inwiefern die Roten die wirkliche Unterstüzung genossen, nämlich die der Hochfinanz, kann ich nicht sagen. Jedenfalls waren die Roten siegreich. Lenin stirbt krankheitsbedingt, und Stalin, dermaleinst ein Jünger Lenins, tritt in seine Fußstapfen. Nachdem er sich gegen Trotsky durchsetzt wird er Diktator der 1922 gegründeten Sovietunion. Den Rest kennt jeder: Staatsreligion war Atheismus, mehrere Millionen Tote, irgendwann der Hitler-Stalin Pakt und dann der zweite Weltkrieg. Was hat es mit WW II auf sich? Stalin war Freimaurer und laut W. Carr von der Hochfinanz ausgewählt worden, Hitler wurde bekannterweise ebenfalls von entsprechenden Bankern finanziert - Ford und Opel spielen dabei ua. eine bedeutende Rolle, ohne Unterstützung der Finanzoligarchen wäre WW II in dem Ausmaß nicht möglich gewesen. Was war nun die Folge? Das typische ordo ab chao Motiv der Maurer: Die UN wird gegründet und die EU nimmt später ihren Lauf - zwei der wichtigsten Institutionen für die kommende Weltregierung. Die Sovietunion bleibt bestehen, es entsteht der sogenannte "kalte Krieg". Ein Witz, aber kein wirklich guter. Osten und Westen entwickeln Waffen mit nie dagewesener Zerstörungskraft und bunkern Atomwaffen zu Tausenden. Nachdem Nazi-Deutschland besiegt wurde, sind die Russen das neue Schreckgespenst. Aber in Wirklichkeit liegt der Hase woanders im Pfeffer, wie sich später heraustellte:

World progress is only possible through a search for universal human consensus as we move forward to A NEW WORLD ORDER.
- Mikhail Gorbachev, Dec. 7, 1988 Address to United Nations

All of us have felt how much we need the United Nations if we really are to move toward a NEW WORLD, and new kinds of relationships in the world in the interest of all countries. The Soviet Union and the United States have more than enough reasons to be PARTNERS in building it, in shaping new security structures in Europe and in the Asian Pacific region. And also in the making of a truly global economy, indeed, and the creation of A NEW CIVILIZATION.
- Mikhail Gorbachev, 1990 Address to Stanford University

"The truth of the matter is that today, all of us, East and West, are moving toward a NEW type of civilization, whether we realize it or not. our old stereotypes have now lost their meaning and should be radically re-examined."
- Mikhail Gorbachev, Feb 25, 1992 Deseret News Article entitled “Socialism lives on”

Tja, wie siehts nun heute aus? Gab es in letzten Jahren einen bedeutenden Wandel, über den nicht viel bekannt ist? Wer weiß.... aber eines ist klar: Ob Interessengruppen in Russland unter Anleitung der Freimaurer-Banker die Fäden ziehen oder ob dieses Land nun tatsächlich einen Gegner der NWO darstellt ist nicht darüber ausschlaggebend, ob es in Zukunft zu einen Krieg kommen wird. Immerhin war Saddam auch Freimaurer und seine Hinrichtung genauso authentisch wie das letzte Bin Laden Video. Die Politik der NATO in Bezug auf Russland / China (=> Afrika) mag jedoch erstmal bedrohlich erscheinen (Provokation Georgien, Raktenabwehrschild, "Einkreisen",etc.). Aber wie bereits erwähnt, während des zweiten Weltkrieges war Russland mE. durchaus unter der Kontrolle der Elite.
Da kann man nur sagen: lassen wir uns überraschen. Aber ich bin mir ziemlich sicher das bei einem eventuellen WW III Israel und die Islamische Welt im Mittelpunkt stehen werden. Durch den ersten Weltkrieg wurde ja bereits der Grundstein für einen solchen Konflikt gelegt. Außerdem soll Albert Pike dies ja auch in seinem Brief an Mazzini geschildert haben, aber für diesen Brief gibt es keinerlei Beweise - die Politik der letzten 100 Jahre und die Werke einiger elitärer Personen zeigen uns aber, das dies sehr wahrscheinlich ist.
Benutzeravatar
Akvavit
 
Beiträge: 222
Registriert: 09.01.2009, 17:19


Zurück zu Archiv News


Wer ist online?

0 Mitglieder

cron